
Begriffe einfach erklärt
AZAV ohne
Abkürzungsrätsel.
Die wichtigsten Begriffe für die ersten Gespräche. Verständlich eingeordnet und mit einem direkten Weg zu den Details.
AZAV
Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Sie regelt Anforderungen an Träger und Maßnahmen im Bereich der Arbeitsförderung. Sie ist keine pauschale Erlaubnis für jede Art von Schulung.
AZAV im Zusammenhang verstehenFachkundige Stelle (FKS)
Eine dafür akkreditierte Stelle prüft den Träger beziehungsweise die Maßnahme. Sie entscheidet über die Zulassung und das Zertifikat. Die Beratung bereitet vor; sie stellt dieses Zertifikat nicht selbst aus.
Aufgaben und PrüfablaufTrägerzulassung
Die Prüfung des Anbieters als Organisation: zum Beispiel Eignung, Personal, Leistungsfähigkeit und Qualitätsmanagement. Ein zugelassener Träger hat dadurch noch nicht automatisch jede seiner Maßnahmen zugelassen.
Träger und Maßnahme unterscheidenMaßnahmenzulassung
Die Prüfung eines konkreten Bildungs- oder Unterstützungsangebots. Ziel, Inhalt, Umfang, Durchführung und Kosten müssen zusammenpassen. Die individuelle Förderung der teilnehmenden Person ist davon zu unterscheiden.
Konzept und Kalkulation vorbereitenQualitätsmanagement (QM)
Die festgelegten Abläufe, mit denen ein Träger seine Qualität organisiert und verbessert. Dazu gehören Verantwortlichkeiten, Dokumentation, Rückmeldungen und Prüfungen. Ein QM-Handbuch beschreibt diese Arbeit; es ersetzt nicht die tatsächliche Umsetzung.
Struktur eines QM-HandbuchsBundes-Durchschnittskostensätze (B-DKS)
Von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte Vergleichswerte zur Kostenbeurteilung von Maßnahmen. Sie sind kein allgemeines Honorarversprechen. Bildungsziel, Qualifikationsniveau und das konkrete Format bestimmen die Einordnung.
Aktuelle Sätze und ÜberschreitungenAktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)
Ein Förderinstrument, das unter anderem die Teilnahme an einer passenden zugelassenen Aktivierungsmaßnahme ermöglichen kann. Ziel, Umfang und Gültigkeit sind im konkreten Gutschein und Förderfall zu beachten.
Coaching und berufliche EingliederungBildungsgutschein
Die individuelle Zusage zur Förderung einer beruflichen Weiterbildung im festgelegten Rahmen. Das Bildungsziel und die Bedingungen des Gutscheins müssen zur ausgewählten Weiterbildung passen. Er ist keine pauschale Finanzierung aller Kurse eines Trägers.
Förderentscheidung einordnenQualifizierungschancengesetz (QCG)
Eine häufig verwendete Bezeichnung im Zusammenhang mit der Weiterbildung von Beschäftigten. Für die hier dargestellte Förderung sind insbesondere die geltenden Voraussetzungen des § 82 SGB III maßgeblich. Lehrgangskostenförderung und Arbeitsentgeltzuschuss sind getrennte Größen.
Beschäftigtenqualifizierung im DetailUnterrichtseinheit (UE)
Für die hier verwendeten synchronen Rechenbeispiele umfasst eine UE 45 Minuten. 200 UE entsprechen damit 150 Zeitstunden. Asynchrones Lernen und betriebliche Lernphasen dürfen nicht einfach als zusätzliche synchrone UE abgerechnet werden.
Mit transparenten Annahmen rechnenAudit und Nachforderungen
Bei einer Prüfung werden Angaben, Unterlagen und tatsächliche Abläufe abgeglichen. Offene oder unklare Punkte können weitere Nachweise oder Anpassungen erfordern. Eine vorbereitete Dokumentensammlung garantiert kein positives Prüfergebnis.
Vorbereitung und ZuständigkeitenGrundlagen: BA: Akkreditierung und Zulassung AZAV: Anforderungen an Träger und Maßnahmen BA: Welche Maßnahmen gefördert werden § 82 SGB III: Beschäftigtenqualifizierung BA: Umsetzungshinweis 1/2026 zur Unterrichtsdauer. Geprüft am 28.08.2026.
Ihr nächster Schritt mit AZAV Experte
Was könnte aus Ihrem Wissen werden?
Branche, Ausgangslage und Vorhaben reichen für den ersten Schritt. Gemeinsam klären wir, welcher Weg sinnvoll ist.
- Vorhaben einordnen
- Offene Punkte klären
- Leistungsumfang abstimmen